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Grenzübergreifende Partnerschaft – Quelle Standortagentur

4 Apr 2014

Partnerschaft

Der Tiroler Telekom-Anbieter Brennercom hat rund eine Million Euro in ein Cloud-Datacenter in Innsbruck investiert. In der Umsetzung wurde auf NTS als Partner gesetzt.

 STANDORT: Sie haben bereits in Südtirol und nun auch in Innsbruck sehr viel investiert.

KARL MANFREDI: Wir glauben an die Europaregion Tirol. Hier haben wir eine große Zahl an großen und sehr gesunden Unternehmen, die sich für unsere Dienstleistungen interessieren. Und es hat auch damit zu tun, dass einige Unternehmen, darunter zu unserem Erstaunen auch einige sehr große und renomierte, zum Thema Cloud-Services auf uns zugekommen sind.

JÜRGEN TABOJER: Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Brennercom über die Grenzen hinweg hat auch bei NTS dazu geführt, dass wir seit 2011 einen weiteren Standort in Bozen haben.

STANDORT: Welche Vorteile hat die Zusammenarbeit der NTS und Brennercom?

JOSEF MORANDELL: Wir arbeiten schon seit einigen Jahren eng im Bereich Netzwerk zusammen. Die positive Erfahrung und das Vertrauen haben die Entscheidung gestärkt, mit NTS auch die Cloud-Datacenter zu projektieren. Das Vorwissen der NTS über unsere Netzwerk-Infrastruktur hat zudem die Umsetzung deutlich beschleunigt.

JÜRGEN TABOJER: Durch die Zusammenarbeit mit innovativen und investitionsfreudigen Partnern, wie Brennercom, kann NTS Datacenter mit neuesten Technologien aufbauen.

STANDORT Was können Sie Unternehmen generell anbieten?

JOSEF MORANDELL: Unsere „b.Cloud” ist mit drei Standorten in Innsbruck, Bozen und Trient einzigartig in Tirol, was Verfügbarkeit und Regionalität betrifft. Wir können unseren Kunden eine breite Palette an Cloud-Services bieten.

ROLAND OBERDANNER: Nicht immer ist gefordert, das Datacenter des Kunden komplett abzulösen. Vielmehr steigen Anforderungen zu den Themen Verfügbarkeit, Sicherheit und Flexibilität. Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, Cloud-Services in die bestehende IT zu integrieren. Mit „b.Disasterrecovery” sorgen wir dafür, dass die IT des Kunden in Notfällen rasch wieder verfügbar ist. Mit „b.Backup” und „b.Storage” sichern und archivieren wir Daten effizient in unseren kundennahen Datacentern. Mit „b.Server” können wir einzelne Server von Kunden in der Cloud betreiben, parallel zum lokalen Server beim Kunden. Und selbstverständlich können wir mit „b.Datacenter” auch die gesamte IT betreiben. Aus allem ergibt sich eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten.

STANDORT Eine Frage, die immer gestellt wird, ist, wo sind dann unsere Daten und wie sicher sind sie?

KARL MANFREDI: Das ist der Grund, warum wir in Innsbruck ein Datacenter aufgebaut haben. Der Kunde will nicht nur wissen, wo seine Daten sind, er möchte sie auch in der Nähe haben. Das heißt, er will wissen, wer steht dahinter und wer sind die Betreiber?

JÜRGERN TABOJER: Das Thema Security ist eine Kernkompetenz von NTS und hat durch die öffentlichen Diskussionen wieder stark an Bedeutung gewonnen. Brennercom hat vorausschauend geplant und gut investiert.

STANDORT Wie sieht es mit der Unterstützung der öffentlichen Hand aus?

KARL MANFREDI: „The network makes the Cloud.” Wichtig ist: Das Netz als solches soll schon in öffentlicher Hand bleiben. Und darauf fährt dann der, der das beste Angebot hat. Ich hoffe schon, dass das in Nordtirol auch so bleibt. Ein gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel die Stadt Innsbruck, die über die IKB ein Glasfaserenetz betreibt, das der Allgemeinheit zur Verfügung steht, leistbar ist, und nicht irgendein Monopolanbieter tun und lassen kann, was er will. In diesem Kontext sehen wir auch die Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino sehr positiv.